
Diese Woche möchten wir im Blog das neueste Mitglied unserer Music Traveler-Botschafter begrüßen. Soyoung Yoon reiht sich ein in die Riege fantastischer Musiker wie Graham Gouldman, Yuja Wang, Billy Joel, Ommas Keith und viele weitere, die uns repräsentieren.
Seit sie 2011 den ersten Preis beim renommierten Henryk-Wieniawski-Wettbewerb gewann, ist die ViolinistinSoyoung YoonSie konzertierte bereits mit Orchestern weltweit. Mit vier Jahren begann sie Klavier zu spielen, war aber mit dem Instrument nicht glücklich. Im Alter von fünf Jahren wechselte sie zur Violine und erregte schnell Aufmerksamkeit in ihrer Heimat Korea. Yoon gewann den Seoul Symphony Competition und den Jugendmusikwettbewerb der Republik Korea. Nach dem Besuch einer Kunsthochschule in Korea zog die Violinistin an die Hochschule für Musik in Köln und anschließend nach Zürich, um dort bei Professor Zakhar Bron ihren Master zu machen.
Die 34-jährige Yoon trat bereits als Solistin mit dem Belgischen Nationalorchester, dem Euskadiko Orchester Spanien, dem Zürcher Kammerorchester, dem Moskauer Virtuosenorchester und weiteren Orchestern auf. Neben dem Preis beim Wieniawski-Wettbewerb gewann Yoon Auszeichnungen bei anderen bedeutenden Wettbewerben, darunter die Silbermedaille beim Internationalen Violinwettbewerb von Indianapolis, den ersten Preis beim Yehudi-Menuhin-Wettbewerb und den ersten Preis beim Internationalen Musikwettbewerb Köln – bemerkenswerterweise als jüngste Geigerin, die jemals den ersten Preis in Köln gewann. In Interviews bezeichnete Yoon die Violine als „das schwierigste Instrument der Welt“.
Obwohl sie internationale Preise gewonnen hat, wirkt Yoon immer noch sehr nahbar. „Üben ist furchtbar, mit das Schlimmste für mich. Auf der Bühne zu stehen, ist etwas Wunderschönes für mich. Ich hasse Üben“, sagte sie in einem Interview.Interviewmit dem Tel Aviv Museum of Art im Jahr 2016.
Ihr 2012 veröffentlichtes CD-Album umfasstSibeliusund Tschaikowskys jeweilige Violinkonzerte. Ich habe mir zahlreiche Interpretationen von Sibelius’ beeindruckendem Violinkonzert angehört (mehr zu meinen Lieblingsmusikstücken).HierIch war dennoch überwältigt von Yoons phänomenaler Balance zwischen Zärtlichkeit und Aggression im Konzert. Um dieses Stück gut zu spielen, muss man dem Publikum beweisen, dass man beide Pole gleichzeitig und mit gleicher Überzeugung empfindet.
Und wenn sie nicht Geige spielen würde? „Dann wäre ich gern Chirurgin geworden. Dafür ist es aber zu spät!“, lachte sie.
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Verfasst von Melia Wong
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