
Die 1986 in Norwegen geborene Vilde wurde im Alter von zwölf Jahren von Mariss Jansons für ihr Debüt beim Osloer Philharmonischen Orchester engagiert. Sie studierte am Barratt Due Musikkinstitutt in Oslo, bei Kolja Blacher an der Musikhochschule Hamburg und bei Ana Chumachenco an der Kronberg Academy. Als Stipendiatin des Borletti-Buitoni Trust 2007 arbeitete sie außerdem mit Mitsuko Uchida zusammen und war von 2003 bis 2009 Stipendiatin der Anne-Sophie-Mutter-Stiftung.
Vilde Frang wurde 2012 einstimmig mit dem Credit Suisse Young Artist Award ausgezeichnet und gab ihr Debüt mit den Wiener Philharmonikern unter Bernard Haitink beim Lucerne Festival.
Zu den Höhepunkten ihrer jüngsten und bevorstehenden Soloengagements zählen Auftritte mit den Berliner Philharmonikern, dem Chamber Orchestra of Europe, dem Orchestra Filarmonica della Scala, dem London Symphony, dem Concertgebouw Orchestra, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Budapest Festival Orchestra, dem Orchestre de Paris, dem Tonhalle-Orchester Zürich, den St. Petersburg Philharmonic, dem Los Angeles Philharmonic, dem Cleveland Orchestra, dem Sydney Symphony und dem NHK Symphony in Tokio mit Dirigenten wie Valery Gergiev und Vladimir Ashkenazy, Manfred Honeck, Mariss Jansons, Herbert Blomstedt, Daniel Harding, Vladimir Jurowski, Christoph Eschenbach, David Zinman, Leonard Slatkin, Esa Pekka Salonen, Yuri Temirkanov und Sir Simon Rattle.
Sie tritt regelmäßig bei Festivals in Salzburg, Verbier, Luzern, London Proms, Rheingau, Mecklenburg-Vorpommern, Lockenhaus, Musikfestival Prager Frühling und George Enescu Festival Bukarest auf. Als Solistin und in Konzerten trat Vilde an Veranstaltungsorten wie dem Concertgebouw, dem Musikverein, der Wigmore Hall, der Royal Albert Hall, der Tonhalle Zürich, dem Bozar Brüssel, dem Rudolfinum, der Tchaikovsky Hall, in der Vancouver Recital Series, der Boston Celebrity Series, den San Francisco Performances und in der Carnegie Hall auf.
Vilde Frang ist eine exklusive Warner Classics-Künstlerin und ihre Aufnahmen wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Edison Klassiek Award, der Deutsche Schallplattenpreis, der Diapason d'Or und ein Gramophone Award.
Vilde Frang spielt auf einer Jean-Baptiste Vuillaume von 1864.