
Olga Scheps
Mit einem klaren Fokus auf die Werke von Frédéric Chopin und russischer Musik hat sich die Pianistin Olga Scheps eine Nische im romantischen Repertoire geschaffen, die ihr Popularität sicherte.
Geboren 1986 in Moskau in eine Musikerfamilie – ihr Vater ist Ilja Scheps, Pianist und Professor an der Hochschule für Musik und Tanz Aachen –, begann Scheps im Alter von vier Jahren mit dem Klavierspielen und gab bereits mit zwölf Jahren ihre Konzertkarriere. Mit 14 Jahren spielte sie Prokofjews Klavierkonzert Nr. 1 in Düsseldorf und gab eine Reihe von Konzerten im Rahmen der Konzertreihe „Best of NRW“.
Scheps trat bereits in ganz Europa und in Asien auf und gab ihr Debüt in den Vereinigten Staaten mit Liszts Klavierkonzert Nr. 2 mit dem San Antonio Symphony Orchestra unter der Leitung von Sebastian Lang-Lessing.
Als Gastkünstler zahlreicher Musikfestivals tritt Scheps seit 2007 beim Klavier-Festival Ruhr auf und trat bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Heidelberger Frühling, dem Kissinger Sommer, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Mozartfest Würzburg, dem Mosel Musikfestival, dem Rheingau Musik Festival und den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker auf.
Scheps ist zudem eine begeisterte Kammermusikerin und konzertiert regelmäßig mit Daniel Hope, Erik Schumann, Adrian Brendel, Alban Gerhardt, Jan Vogler und Nils Mönkemeyer. 2010 veröffentlichte sie ihr erstes Album „Chopin“ bei RCA Red Seal, dem noch im selben Jahr das Album „Russian Album“ folgte. 2014 erschienen die Chopin-Klavierkonzerte, und sie hat außerdem Werke von Schubert, Satie und Tschaikowsky eingespielt.