
Iskandar Widjaja verbindet Welten. Als Sohn arabisch-niederländischer und chinesisch-indonesischer Eltern wuchs er mit einer erstklassigen klassischen Musikausbildung auf und trat als Solist mit international renommierten Ensembles wie dem Deutschen Symphonie-Orchester und dem Konzerthausorchester Berlin, den Philharmonischen Orchestern München, Warschau und Shanghai, dem Sydney Symphony Orchestra, dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Radio-Symphonieorchester Wien und der Hong Kong Sinfonietta auf. Parallel dazu baute er sich eine erfolgreiche Showbiz-Karriere in Ostasien auf, mit regelmäßigen Fernsehauftritten, Werbeverträgen, Aufgaben als Markenbotschafter und war ein viel diskutiertes Thema auf Twitter.
Mit elf Jahren wurde er als hochbegabter Schüler in das Berliner Hanns-Eisler-Konservatorium aufgenommen. Schon als Teenager und während seines Studiums erhielt er zahlreiche internationale Preise und arbeitet heute mit Größen der klassischen Musik wie Zubin Mehta, Christoph Eschenbach, Rolando Villazón, David Foster, Itamar Golan und Fazil Say zusammen. Man sieht ihn auch regelmäßig bei medienwirksamen Veranstaltungen wie der Miss-World- oder Miss-Earth-Wahl, dem Davis Cup, der EXPO in Mailand, der Pariser Fashion Week oder der Weltpremiere der Suite für Violine und Orchester „Across the Stars“ aus Star Wars im Wiener Konzerthaus.
Iskandar engagiert sich stark für Bildungsprojekte für Kinder im asiatisch-pazifischen Raum, in der Regel in Zusammenarbeit mit UNICEF oder dem WWF. Unterstützt von KOMPAS Gramedia, Indonesiens größtem Medienkonzern, hat er Benefizveranstaltungen organisiert, um Musikinstrumente und Unterricht für Straßenkinder zu finanzieren.
Seine Persönlichkeit und Energie werden vom Fachmagazin für Streichinstrumente, The Strad, treffend mit folgenden Worten zusammengefasst: „Iskandar Widjaja, eine wahre Naturgewalt.“ Kein Wunder, er spielt die „Stephens“ Stradivari von 1690 und eine JB Vuillaume von 1875.