
Die in Venezuela geborene Gabriela gab ihr erstes öffentliches Konzert im Alter von fünf Jahren. Mit acht Jahren debütierte sie als Solistin in ihrer Heimatstadt Caracas, woraufhin sie ein Regierungsstipendium für ein Privatstudium in den USA erhielt. Anschließend studierte sie bei Hamish Milne an der Royal Academy of Music in London und schloss ihr Studium mit Auszeichnung ab. Sie lebt derzeit mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in Barcelona.
Gabriela wurde außerdem eingeladen, mit vielen der weltweit angesehensten Orchester aufzutreten, darunter die Philharmonischen Orchester von Los Angeles, New York, Liverpool, Rotterdam und Dresden; die Symphonieorchester von Chicago, San Francisco, Houston, Pittsburgh, Detroit, Atlanta und Toronto; das Gewandhausorchester Leipzig, die Academy of St Martin in the Fields, das WDR Sinfonieorchester Köln und das Zürcher Kammerorchester; die Orchester von Cleveland, City of Birmingham, Philharmonia und Komische Oper Berlin; sowie die Wiener Symphoniker, die NDR Radiophilharmonie Hannover, Residentie und Sydney Symphony.
Neben ihren brillanten Interpretationen des Klavier-Kernrepertoires ist Gabriela auch für ihre Improvisationsgabe bekannt. Sie komponiert und spielt neue Werke live. „Ich habe eine ganz besondere Verbindung zu meinem Publikum“, sagt sie. „Und umgekehrt“, erklärt sie. „Da Improvisation ein so wichtiger Teil von mir ist, ist sie für mich die natürlichste und spontanste Art, mich auszudrücken.“ Ob im Klavierabend oder nach einem Klavierkonzert – Gabriela lädt ihr Publikum regelmäßig dazu ein, Themen und Ideen für ihre Improvisationen auszuwählen.
Gabriela ist eine preisgekrönte und erfolgreiche Musikerin. Als Bronzemedaillengewinnerin des Chopin-Wettbewerbs erreichte ihr Debütalbum „Bach and Beyond“, das eigene Improvisationen über Bach-Themen enthielt, mehrere Monate lang Platz eins der Billboard Classical Charts. Sie wurde mit zwei Echo Klassik-Preisen ausgezeichnet: 2006 als beste Keyboarderin des Jahres und 2007 mit dem Preis für Klassische Musik ohne Grenzen. Für ihr Nachfolgealbum „Baroque“ erhielt sie 2008 eine Grammy®-Nominierung. „Solatino“, inspiriert von ihrer venezolanischen Heimat, widmet sich Werken lateinamerikanischer Komponisten und präsentiert Gabrielas eigene Interpretationen lateinamerikanischer Themen. Ihr neuestes Album – ein eindrucksvoller Beweis für ihr vielseitiges Können als Pianistin, Komponistin und Improvisatorin – enthält Rachmaninows Klavierkonzert Nr. 2, Monteros eigenes Werk „Ex Patria“ und drei freie Improvisationen. Es brachte Gabriela ihren ersten Grammy® Award für das „Beste klassische Album“ bei den Latin Grammy Awards 2015 ein.