
Fumiaki Miura ist nicht nur der jüngste Gewinner des Internationalen Joseph-Joachim-Violinwettbewerbs in Hannover (2009), sondern auch der mit den meisten Preisen – er wurde sowohl mit dem Kritikerpreis als auch mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Der junge japanische Geiger beweist sich bereits jetzt als einer der talentiertesten seiner Generation.
Mit nur 23 Jahren konzertierte Fumiaki bereits mit einigen der weltweit führenden Orchester, darunter das NDR Sinfonieorchester Hamburg, die NDR Radiophilharmonie Hannover, das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, das Sinfonieorchester Basel, das Wiener Kammerorchester, das Orchestre de Chambre de Lausanne und die Hong Kong Sinfonietta. Sie spielte unter Dirigenten wie Kazushi Ono, Christopher Warren-Green, Pietari Inkinen, Stéphane Denève, Kazuki Yamada, Kristjan Järvi und Rafael Payaré. Zu ihren jüngsten Höhepunkten zählen Debüts mit der Warschauer Philharmonie (Eiji Oue), dem Jacksonville Symphony Orchestra und dem Orquesta Sinfónica Nacional de Colombia, eine Japan-Tournee mit der Prager Philharmonie (Jakub Hrůša) sowie die Aufführung von Pendereckis Doppelkonzert unter der Leitung von Julian Rachlin anlässlich des 80. Geburtstags des Komponisten, bei der Fumiaki die Bratsche spielte.
Fumiaki trat bereits auf zahlreichen internationalen Musikfestivals auf und gab im Frühjahr 2016 eine Konzerttournee in Japan, die zwei ausverkaufte Konzerte in der Kioi Hall in Tokio umfasste. Sein Debüt als Solokünstler wird er im Juni 2017 in der Wigmore Hall in London geben.
Fumiakis Debüt-CD enthielt beide Violinsonaten von Prokofjew, eingespielt mit Itamar Golan, und erschien bei Sony Japan. Im Herbst 2015 veröffentlichte Avex Classics sein zweites Album mit Violinkonzerten von Mendelssohn und Tschaikowsky, eingespielt mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und Hannu Lintu. Kürzlich wirkte Fumiaki maßgeblich an der Einspielung der Titelmusik für die NHK-Historienserie „Sanadamaru“ mit dem NHK-Symphonieorchester mit – eine der beliebtesten Fernsehserien Japans.
Miura spielt auf der Antonio Stradivarius Violine „Viotti“ von 1704, die von der Munetsugu-Sammlung ausgeliehen ist.