
Die in Deutschland in eine Musikerfamilie geborene Clara-Jumi Kang begann im Alter von drei Jahren Geige zu spielen und wurde ein Jahr später als jüngste Schülerin aller Zeiten an der Musikhochschule Mannheim aufgenommen. Anschließend studierte sie bei Zakhar Bron an der Hochschule für Musik und Theater Lübeck und erhielt mit sieben Jahren ein Vollstipendium für die Juilliard School, um bei Dorothy Delay zu studieren. Ihren Bachelor- und Masterabschluss erwarb sie an der Korean National University of Arts bei Nam-Yun Kim, bevor sie ihr Studium an der Hochschule für Musik und Theater München bei Christoph Poppen abschloss.
Clara-Jumi Kang, eine Künstlerin von makelloser Eleganz und Anmut, hat sich international einen Namen gemacht und konzertiert mit führenden Orchestern und Dirigenten in Asien und Europa. Sie gewann 2010 den Internationalen Violinwettbewerb in Indianapolis und wurde unter anderem beim Violinwettbewerb in Seoul und beim Violinwettbewerb in Sendai mit ersten Preisen ausgezeichnet.
Nachdem sie im Alter von fünf Jahren ihr Konzertdebüt mit dem Hamburger Symphonieorchester gegeben hatte, trat Kang seither mit führenden europäischen Orchestern auf, darunter das Leipziger Gewandhausorchester, das Kölner Kammerorchester, die Kremerata Baltica, die Rotterdamer Philharmoniker, das Orchestre National de Belgique und das Orchestre de la Suisse Romande.
Als passionierte Kammermusikerin ist Kang regelmäßig auf Festivals in Asien und Europa zu Gast. Zu ihren jüngsten Höhepunkten zählen die Kammermusikfestivals in Pyeongchang, Hongkong, Ishikawa und Marvao. Sie ist außerdem Mitglied der Konzertreihe „Berlin Spectrum Concerts“ und hat bereits mit Künstlern wie Boris Berezovsky, Boris Brovtsyn, Eldar Nebolsin, Gidon Kremer, Guy Braunstein, Julian Rachlin, Maxim Rysanov, Misha Maisky, Sunwook Kim, Vadim Repin und Yeol Eum Son zusammengearbeitet.