
Die in Amerika geborene Cellistin Alisa Weilerstein hat weltweit durch ihre natürliche Virtuosität, die Intensität ihres Spiels sowie die Spontaneität und Sensibilität ihrer Interpretationen Aufsehen erregt. Sie trat bereits bei bedeutenden Musikfestivals weltweit als Solistin, Rezitalistin und Kammermusikerin auf.
Nach der Veröffentlichung ihres Duo-Albumdebüts im Oktober bei Decca, das Sonaten von Chopin und Rachmaninoff umfasst, kommt Alisa mit ihrem langjährigen Rezitalpartner, dem Pianisten Inon Barnatan, für eine Tournee durch Nordamerika und eine Tournee durch sechs europäische Hauptstädte zusammen, die auch einen Auftritt in der Londoner Wigmore Hall beinhaltet.
Als leidenschaftliche Verfechterin zeitgenössischer Musik hat sie intensiv mit Osvaldo Golijov zusammengearbeitet und Werke von Lera Auerbach und Joseph Hallman uraufgeführt. In der vergangenen Saison dirigierte sie unter der Leitung von Matthias Pintscher im Rahmen der ersten Biennale der New Yorker Philharmoniker die New Yorker Erstaufführung von Pintschers „Reflections on Narcissus“. Sie tritt bei bedeutenden Musikfestivals weltweit auf und arbeitet regelmäßig mit dem Simón-Bolívar-Symphonieorchester Venezuelas und dem Bildungsprogramm „El Sistema“ zusammen.
Weilerstein, die unter anderem mit dem Martin-E.-Segal-Preis des Lincoln Centers (2008) und dem Leonard-Bernstein-Preis (2006) ausgezeichnet wurde, ist Absolventin des Cleveland Institute of Music und der Columbia University. Im Alter von neun Jahren wurde bei ihr Typ-1-Diabetes diagnostiziert; heute engagiert sie sich als prominente Botschafterin für die Juvenile Diabetes Research Foundation.